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Leute in Köln: Solo ohne Tanzmuffel






Bild: Grönert
Kriszti und Christian Eisolt unterrichten auch im Wohnzimmer - falls es dafür groß genug ist.


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Wie eine ungarische Meisterin in Köln ihre große Liebe fand und eine Tanzschule gründete, in der Frauen lernen können, mit sich selbst Samba zu tanzen.

Hier drückt sich niemand vor dem Aufwärmtraining. Viele Stufen sind es hinauf bis zum Turmsaal, und manch ein Schüler ist außer Puste wegen des anstrengenden Aufstiegs. Dann legt Kriszti Eisolt ihr charmantestes Lächeln auf und erklärt die Strapaze kurzerhand zum Trainingsbestandteil. „Ich nenne das mein Warm-up“, sagt die Ungarin. Im Turmsaal der Severinstorburg steht die Tanztrainerin und freut sich an dem geschichtsträchtigen Bau der alten Stadtmauer: „Ich liebe es.“

Bereits 1983 entschied sich die 35-Jährige für eine Turnierkarriere, die sie zu bedeutenden Tanzlehrern in ganz Europa führte - darunter der Vize-Weltmeister im Lateinamerikanischen Tanz, Ralf Lephene. Nach Deutschland kam sie 1999 eigentlich, um einen adäquaten Partner für ihre weitere Profi-Laufbahn zu finden. Doch zunächst begegnete sie dem Mann ihres Lebens: dem Kölner Grafikdesigner Christian Eisolt. Bei einem Tanzkreis in Porz hat es gefunkt, ein Jahr später wurde geheiratet. In der Zwischenzeit tanzte Kriszti erfolgreich in Italien, Taiwan und Ungarn. Im Jahr 2000 gewann sie die Landesmeisterschaften im Profi-Lateintanz. „Davon habe ich schon als kleines Mädchen geträumt.“

Ein weiterer Traum ging für die Profitänzerin aus Szekesfeherudr zwischen Budapest und dem Plattensee erst in Köln mit ihrem Mann Christian in Erfüllung: Die Eröffnung einer „mobilen Tanzschule“. In der Severinstorburg trainiert die ungarische Meisterin nun dreimal die Woche maximal acht Paare im Alter von „Ende 20 bis Mitte 70“ in Gesellschaftstänzen. An anderen Tagen bittet das Paar in der Jugendwerkstatt Klettenberg oder in einem Sportstudio an der Alteburger Straße zum Tanz. „Wir kommen auch zu den Leuten ins Wohnzimmer“, erklärt Christian. „Vorausgesetzt, das Wohnzimmer ist groß genug.“ Ihr Anspruch ist dabei, die Atmosphäre so privat und persönlich wie möglich zu gestalten. „Nicht so distanziert und aus einer Ecke heraus anmoderiert.“

Eine besondere Spezialität bieten sie tanzlustigen Frauen, denen ein Tanzpartner fehlt. In zwei Kursen müssen die Frauen weder mit einem beliebigen Tanzpartner vorlieb nehmen noch in die ungewollte Rolle der Führenden wechseln. „Viele Frauen haben Tanzmuffel als Ehemänner.“ Bei Kriszti Eisolt sind sie auf diese nicht länger angewiesen. Hier tanzen Frauen solo unter sich.

Ob Salsa, Samba oder Mambo: Mit einer speziell entwickelten Choreografie lernen die Teilnehmerinnen die wichtigsten Grundschritte und „was sie mit ihren Armen und ihrer Hüfte dabei anfangen können“. Sportlich geht es zu, weshalb Kriszti und Christian Eisolt das Angebot auch „Dance fit“ nennen. „Und die Grundschritte können die Frauen ebenso beim Paartanz anwenden.“ Die ungarisch-deutsche Erfindung „made in cologne“ ist ein großer Erfolg. Jetzt hat Kriszti Eisolt, die kölsche Ungarin, nur noch einen Traum: „Noch mehr Menschen zum Tanzen bringen.“

Eine neue Gruppe mit Solotanz für Frauen trifft sich erstmals am 21. Januar um 19.30 Uhr in der Jugendwerkstatt Klettenberg, Rhöndorfer Straße 6. Informationen unter Ruf 02 21 / 93 67 97 70.
(KStA)







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